Preisanstieg im ersten Quartal erwartet

Drei Jahre nach dem Fall der Erdölpreise scheinen die Preise im ersten Quartal 2018 zu steigen. Ursache dafür ist die Reduzierung der Förderung, wodurch weniger Rohöl auf den Markt gelangen wird. Wichtige Lieferanten haben sich verpflichtet die Förderung bis Ende 2018 zu reduzieren, womit der Preis stabilisiert werden soll. Nicht minder dürfte aber von Bedeutung sein, dass die Vorräte der Öllager in den vergangenen Monaten geschrumpft sind.

Ursache dieser Entwicklung ist die weltweit anhaltende steigende Nachfrage. Weil die Förderung von US-amerikanischem Schiefer-Öl in den vergangenen Jahren merkbar erhöht wurde, sind aufgrund der niedrigen Preise viele andere Förderprojekte nicht realisiert worden. Die unabhängige Consultingfirma Rystad Energy erklärt das damit, dass zur Zeit durch die starke Förderung von Schiefer-Öl ein weltweites Überangebot hervorgebracht wurde. Dadurch wurden Investitionen in große, konventionelle Ölfelder zurückgefahren. Nach Expertenmeinung müsste der Rohölpreis mittelfristig bei mindestens 80 Dollar (aktuell 58 Dollar) bleiben, damit sich Investitionen in Projekte wie beispielsweise in der Tiefsee an der westafrikanischen Küste oder in Brasilien auszahlen.

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