Grüne in Deutschland fordern Ende für Benzin- und Diesel-Motoren

Die Grünen fordern, dass ab 2030 keine PKWs mit Verbrennungsmotor mehr erlaubt werden. Dadurch soll die Elektromobilität gefördert werden. Die Grünen sind der Ansicht, dass „immer mehr Autos weltweit eine der größten Bedrohungen für das Klima und für die menschliche Gesundheit“ sind. Eine notwendige „Verkehrswende“ sei auch im Sinne der Autoindustrie, die sich mit dem Festhalten am Verbrennungsmotor in eine Sackgasse navigiert habe. Die Affäre um gefälschte Diesel-Abgaswerte müsse ein „Weckruf“ sein. Es solle zügiger auf Elektroantriebe umgestellt werden.

Die Parteichefin der Grünen sagt, dass der Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell und der Umstieg auf klimafreundliche Elektromobilität überfällig sei. Notwendig sei alles in allem eine grundlegende Neuorientierung der Verkehrspolitik und eine Umschichtung des Güter- und Luftverkehrs auf die Bahn. Ebenso soll die Lkw-Maut auf das ganze Straßennetz ausgedehnt werden.

Anton Hofreiter, Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion, zeigt im Welt-Interview Verständnis dafür, dass momentane Elektroautos bezüglich Preis und Reichweite noch nicht mit Benzin- und Dieselautos mithalten: „Wir brauchen mehr Forschung. Wir brauchen bessere Modelle. Wir brauchen mehr Druck in die Richtung, dass die Leute nicht bereit sind unendlich viel Geld auszugeben für ein Fahrzeug, das nach 200 km stehen bleibt.“ Ziel sei es nicht nur die Umwelt zu schützen, sondern auch die deutsche Fahrzeugindustrie fit für die Zukunft zu machen, um nicht über zu bleiben.

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