Benzinpreis fällt weiter und betrübt deutsche Autohersteller

Der ADAC hat wiederholt Benzinpreise für Deutschland analysiert. Dabei kostet ein Liter Super E10 zur Zeit durchschnittlich 1,179 Euro. Das sind 1,4 Cent weniger als in der Woche davor. Etwas teurer geworden ist aber Diesel: ein Liter kommt im Moment durchschnittlich auf 98,6 Cent und auf 0,5 Cent mehr. Der Preisunterschied zwischen beiden Sorten sind damit 19,3 Cent. Damit sei zum dritten Mal in Folge Kraftstoff günstiger als in der Woche davor. Die Situation in Österreich verhält sich analog, wenngleich auch auf niedrigerem Niveau. Die Preise sind für Diesel unter einem Euro angelangt. Auch die Preise für Super werden oftmals unter einem Euro beobachtet. Natürlich empfiehlt es sich trotzdem Preise zu vergleichen, damit Sie auch morgen noch billig tanken.

Das Industrie-Branchenportal produktion.de berichtet gleichzeitig von einer Aussage von Daimler-CFO Bodo Uebber, wonach es deutsche Autohersteller in den vereinigten Staaten zunehmend schwerer hätten, die strengeren Emissionsvorschriften zu erfüllen. Die Regulierungsbehörde fordert, dass der Flottenverbrauch bis 2025 auf umgerechnet 4,3 Liter für 100 Kilometer sinkt. Uebber meinte aber, dass die USA der einzige Markt wäre, in dem die Käufer auf den Benzinpreis reagieren. Es werden dort öfter große und stark motorisierte Pickups und SUVs gekauft, weil der Ölpreis so tief gefallen ist. In Europa gibt es diese riesigen Anreize nicht, weil die Steuer auf Benzin die Schwankungen einschränkt.

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